Mal ein paar Zahlen, Daten und Fakten: (2/2)

Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass die AfD-Politik zu einer Zunahme von Hassreden und Gewalt gegen Minderheiten führt. Diese Gewalt kann wiederum zu psychischen Problemen bei den Opfern führen.

AFD und Psychische Probleme:

Die AfD hat eine eher negative Haltung gegenüber Menschen mit psychischen Problemen. Sie sieht diese Menschen als potenzielle Täter und Bedrohung für die Allgemeinheit. In ihrem Wahlprogramm von 2021 fordert die AfD, dass nicht therapierbare Alkohol- und drogenabhängige sowie psychisch kranke Täter in die Sicherungsverwahrung untergebracht werden sollen.
Die AfD argumentiert, dass Menschen mit psychischen Problemen häufiger kriminell werden als Menschen ohne psychische Probleme. Sie verweist dabei auf Statistiken, die zeigen, dass Menschen mit psychischen Problemen überdurchschnittlich oft inhaftiert sind. Die AfD geht davon aus, dass diese Menschen nicht therapiert werden können und daher eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen.
Diese Haltung der AfD wird von Fachleuten kritisiert. Sie argumentieren, dass Menschen mit psychischen Problemen nicht pauschal als gefährlich eingestuft werden können. Es gibt viele Menschen mit psychischen Problemen, die nicht kriminell werden. Die AfD unterstelle diesen Menschen ohne ausreichende Grundlage, dass sie eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen. Die AfD-Position zu psychischen Problemen ist auch mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht vereinbar. Das Grundgesetz garantiert allen Menschen das Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Die Sicherungsverwahrung ist eine Freiheitsentziehung, die nur in Ausnahmefällen zulässig ist. Die AfD will die Sicherungsverwahrung jedoch für eine größere Gruppe von Menschen öffnen, ohne dass dafür ausreichende Gründe vorliegen. Die AfD-Position zu psychischen Problemen ist daher nicht nur menschenfeindlich, sondern auch verfassungswidrig.

AFD Wähler und Psychische Probleme:

Eine Studie aus dem Jahr 2022, die im Fachjournal „European Journal of Public Health“ veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen, die sich als Anhänger der AfD bezeichnen, ein erhöhtes Risiko für psychische Probleme haben. Die Studie untersuchte Daten von über 10.000 Menschen in Deutschland und fand heraus, dass AfD-Anhänger häufiger an Depressionen, Angststörungen und Suizidgedanken leiden. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2023, die im Fachjournal „Journal of Social and Political Psychology“ veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die AfD-Politik zu einer Zunahme von Hassreden und Gewalt gegen Minderheiten führt. Diese Gewalt kann wiederum zu psychischen Problemen bei den Opfern führen.

Eine dritte Studie aus dem Jahr 2023, die im Fachjournal „Public Understanding of Science“ veröffentlicht wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass die AfD-Propaganda dazu beitragen kann, dass Menschen ihre psychischen Probleme verharmlosen oder bagatellisieren. Dies kann dazu führen, dass Menschen sich nicht rechtzeitig Hilfe suchen und ihre psychischen Probleme verschlimmern. Diese Studien zeigen, dass es einen möglichen Zusammenhang zwischen der AfD und psychischen Problemen gibt.

Quellenverzeichnis

https://www.lebenshilfe.de/…/A4_Handreichung_Empfehlung…

https://www.volksverpetzer.de/analyse/6-strategien/

https://www.sgk-brandenburg.de/strategien-der-neuen…/
https://www.der-paritaetische.de/…/broschuere…
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/…/afd…
https://kommunalwiki.boell.de/…/Handlungsempfehlungen..
https://publishup.uni-potsdam.de/files/49610/kraft_diss.pdf
https://www.kas.de/…/rechtsextremismus/rechtsextreme-codes

Mehr Mut zur Wahrheit?

Please follow and like us:

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert